Strahlenzystitis oder Blasenentzündung durch Chemotherapie



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Durch Krebsbehandlungen mit Chemotherapie oder Bestrahlung kann es nicht nur zu den bekannten Problemen wie Haarausfall und Übelkeit kommen, sondern auch zu einer Blasenentzündung.

Die Schleimhautzellen der Blase gehören, wie alle Schleimhautzellen, zu den sich schnell teilenden Zellen. Daher werden sie sowohl von Chemotherapie als auch von einer Bestrahlung angegriffen und zerstört.

Zerstörte Zellen haben natürlicherweise einen Entzündungsvorgang zur Folge. Das Immunsystem des Körpers versucht nämlich, den Schaden zu reparieren, was einer Entzündung gleich kommt.

Bei solch einer Blasenentzündung durch Krebsbehandlung ist es genau so wichtig wie bei anderen Blasenentzündungen viel zu trinken, sich warm zu halten und eine gute Toilettenhygiene zu befolgen.

Diese Maßnahmen dienen auch dazu, dass nicht noch zusätzlich Bakterien in die Blase einwandern und sich in der geschwächten Schleimhaut einnisten.




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