Rezidivierende Blasenentzündung



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Wenn man unter immer wiederkehrenden Blasenentzündungen leidet, spricht man von rezidivierenden Blasenentzündungen.

Etwa die Hälfte aller Frauen, die an einer Blasenentzündung erkranken, haben innerhalb eines Jahres wieder mindestens eine Blasenentzündung. Bei vielen kommt es zu drei und mehr Blasenentzündungen pro Jahr.

Bei zahlreichen Betroffenen kann es helfen, wenn alle Faktoren ausgeschaltet werden, die Blasenentzündungen begünstigen, z.B. Hygienefehler, wenig trinken, kalte Füße. (Siehe dazu bei den beeinflussbaren Faktoren ab Seite 14 und bei der Vorbeugung ab Seite 70).

Wenn das Ausschalten der Blasenentzündung fördernden Faktoren nicht hilft, sollte man einen Urologen aufsuchen. Der Urologe sollte gründliche Untersuchungen vornehmen, um die Ursache für die rezidivierenden Blasenentzündung  herauszufinden.

Bei Fehlbildungen der Harnwege, kann in vielen Fällen eine Operation helfen.

Bei resistenten Krankheitserregern kann nach einem wirksamen Antibiotikum gesucht werden und eine gründliche Antibiotikabehandlung durchgeführt werden.

Ansonsten werden rezidivierende Blasenentzündungen entsprechend der vom Urologen entdeckten Ursache behandelt.

Wenn ein oder mehrere Risikofaktoren (siehe ab Seite 22) vorliegen, die sich nicht oder kaum beeinflussen lassen, beispielsweise chronische Erkrankungen, müssen die Betroffenen mitunter lernen, mit wiederkehrenden Blasenentzündungen zu leben. Dann bleibt nur die Möglichkeit, Blasenentzündungen schon im Frühstadium zu behandeln, damit sie gar nicht erst sehr schlimm werden. Auch die Linderung der Beschwerden steht dann im Vordergrund.




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