Harn-Untersuchung im Labor



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Im Labor des Arztes oder in einem externen Labor kann der Harn noch gründlicher und detaillierter untersucht werden als mit einem Teststreifen.

Anhand der Beschaffenheit von entdeckten Leukozyten kann man beispielsweise feststellen, ob eine Entzündung bereits ins Nierenbecken aufgestiegen ist. Dann sieht man Leukozyten in Zylinderform.

Auch Kristalle, die auf Harnsteine hindeuten, können bei der Laboruntersuchung festgestellt werden.

Um Bakterien nachweisen zu können, wird eine Kultur des Urins angelegt. Bis sich die Bakterien ausreichend vermehrt haben, um nachgewiesen werden zu können, dauert es ein bis mehrere Tage.

Mithilfe solch einer Urinkultur kann man herausfinden, welche Antibiotika am besten wirken, um den aktuellen Krankheitserreger zuverlässig abzutöten.

Urinkulturen werden vor allem dann angelegt, wenn die Art der Bakterien unklar ist, weil beispielsweise die üblichen Antibiotika nicht helfen.




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